n den Herbstferien wurde es erzählerisch, zeichnerisch – und am Ende sogar filmreif! Im dritten Projekt von „Kreativ von A bis Z“ zum Thema „Comics und Stop-Motion“ wurden Animationsfilme erstellt.

Zum Einstieg gab es ein Bilderbuchkino rund um das Thema Comic. Danach wurde in der Stadtbücherei gestöbert, analysiert und entdeckt: Was macht einen Comic eigentlich aus? Schnell war klar – ohne Sprechblasen, Bewegungslinien und „BOOM!“ oder „ZACK!“ geht es nicht. Mit ersten Strichmännchen-Übungen und Geräuschworten entstanden eigene Comic-Helden.

Ein Highlight war die Exkursion ins Von der Heydt-Museum mit einem Blick auf Andy Warhol und die Pop-Art. Farbe, Wiederholung und klare Konturen inspirierten die Jugendlichen zu ihren eigenen Bildideen.
Zurück im Atelier entwickelten sie Storyboards, zeichneten ihre Comic-Panels mit Bleistift und arbeiteten sie mit Finelinern und Buntstiften aus. Parallel lernten sie, ihre Szenen mit Tablets zu fotografieren und nach und nach daraus Stop-Motion-Filme zu erstellen. So wurden die Comics nicht nur gelesen – sie begannen sich zu bewegen.



Am Ende der Woche wurden die Filme fertiggestellt, d.h. die Szenen wurden geschnitten, mit Geräuschen und Musik hinterlegt und um Vor- und Abspann ergänzt. Als Höhepunkt wurden Familien, Freunde und Gäste eingeladen, die bei der Abschlusspräsentation von 15 bis 17 Uhr im „Kino“ die fertigen Filme bewundern konnten. Der Raum für Kunst war prall gefüllt und die Zuschauer begeistert. Stilecht gab es selbstgestaltete Eintrittskarten, die am Eingang abgerissen wurden, zur Vorführung gab es Popcorn und Getränke.



Eine Woche voller Geschichten, Helden, Farben und Technik – und viele junge Künstlerinnen und Künstler, die erlebt haben, wie aus Ideen ganze Welten entstehen. Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des BBK Im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark“.



